Ab Februar 2020

weltwärts Programmablauf

solivol ist der Name des internationalen Freiwilligenprogramms von artefact.

artefact leistet als Bildungszentrum einen Beitrag zur Förderung und Verbreitung nachhaltiger Lebensweisen. In solivol steckt die Verschmelzung der Worte  „solidarity“ und „volunteering“. Der Name zielt auf den Inhalt: die Förderung solidarischen Miteinanders für eine global nachhaltige Entwicklung.

Seit über 10 Jahren werden Freiwillige mit dem weltwärts und IJFD Programm nach Ostafrika entsendet. solivol blickt auf lange partnerschaftliche Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Organisationen aus dem Umwelt- und Entwicklungsbereich zurück. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf Einsatzstellen, die zu Aspekten nachhaltiger Entwicklung wie praktischem Naturschutz,  ökologischem Wirtschaften, erneuerbare Energien, Frauen-empowerment oder Umweltbildung arbeiten.

Mit der Teilnahme am Freiwilligenprogramm solivol sollen jungen Menschen interkulturelle Sensibilisierung, Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten für die eigene persönliche Entwicklung und gesellschaftliches Engagement vor und nach dem Auslandsaufenthalt eröffnet werden. Durch die Mitarbeit in Partnerprojekten im globalen Süden erarbeiten sich die Freiwilligen neue Sichtweisen auf globale Entwicklung und nachhaltiges Wirtschaften. Ganz nebenbei entwickeln Freiwillige Empathie, Selbständigkeit, kommunikative Fertigkeiten und meistern  Perspektivwechsel auf  Kulturen und das eigene Leben. Solivol ist ein langfristig angelegtes Lernprogramm, das jungen Menschen ermöglicht sich für ihr zukünftiges privates oder berufliches Engagement zu orientieren. Als welterfahrene Akteure für globales Lernen und lokales Handeln tragen sie nach dem Freiwilligendienst dazu bei mehr Bewusstsein für globales Miteinander zu schaffen und unsere Gesellschaft nachhaltiger zu gestalten.

Die Bewerbungsphase ist zeitlich beschränkt.
Für die solivol Teilnahme ab Februar 2020 werden Bewerbungen nur von Juni bis November 2019 entgegen genommen !

Bitte geduldenNach Versand Deiner Bewerbung musst Du Dich erst mal
gedulden.
Wir bemühen uns zeitnah nach Bewerbungseingang eine Eingangsbestätigung zu versenden.

 

Ab Anfang August – also bereits während der Dauer Bewerbungsphase – bis Anfang Dezember werden geeignete Teilnehmer*innen zu Informations- und Auswahlgesprächen nach Glücksburg eingeladen.

Das Auswahlverfahren wird als persönliches Bewerbungsgespräch oder in Kleingruppen mit Workshop Charakter gestaltet und beinhaltet neben dem persönlichen Kennenlernen eine erste Orientierung auf den Einsatz.

Die Süd-Partnerorganisationen werden auf Wunsch in die Teilnehmer*innen Werbung – und Auswahl einbezogen.

Die Vorbereitungsphase umfasst ca. 2 – 3 Monate von Mai bis zur Ausreise Mitte August
2019.
Die Programm Richtlinien sehen für weltwärts Entsendungen ein fachlich – pädagogisches Begleitprogramm vor. Ein zentrales Element des Begleitprogramms besteht in der Vorbereitung der Freiwilligen durch Teilnahme an zwei 4 – 7 tägigen Ausreiseseminaren in Glücksburg.
Im Mai und anschließend im Juli treffen sich die Teilnehmer*innen in Glücksburg zur
gemeinsamen Vorbereitung auf Afrika. In Seminarveranstaltungen und Workshops werden die Teilnehmer*innen für die fachlichen und persönlichen Herausforderungen ihres Einsatzes praktisch und theoretisch fit gemacht. Entwicklungspolitische Einführungen und landeskundliche Orientierung sind ebenso Teil des Vorbereitungsprogramms wie Trainingseinheiten zur Sensibilisierung interkultureller Kompetenz und Fragestellungen zu Gender Themen.
Der Auseinandersetzung mit persönlichen Zielen und der Erarbeitung eines klaren Selbstverständnisses des Freiwilligeneinsatzes wird neben der Klärung individueller Fragestellungen breiter Raum in den Vorbereitungsseminaren gewährt. Parallel zu den Präsenzveranstaltungen in Glücksburg wird von den Freiwilligen eine intensive individuelle Vorbereitung auf ihren Einsatz erwartet.
Dazu gehören Impfungen gegen Tropenkrankheiten, mögliche praktische Vorbereitungen auf den Arbeitseinsatz entsprechend den Erfordernissen der Einsatzstelle, ggf. sprachliche Vorbereitung durch Erwerb von Basiskenntnissen der erforderlichen Landes – oder Regionalsprache und die Übernahme von Arbeitsaufgaben zur inhaltlichen Gestaltung der
Vorbereitungsseminare in Glücksburg.

Neben der aktiven Vorbereitung auf die Ausreise sollen auch Fundraising Aktivitäten entfaltet werden. »Spenden sammeln

In Zusammenarbeit mit der Entsendeorganisation artefact werden formale Erfordernisse der Ausreise wie Visumsangelegenheiten geklärt.

Ab Februar u. März 2020 soll es losgehen. In Klein-Gruppen
machen sich die Freiwilligen auf den Weg nach Uganda, Kenia , Ruanda,  Malawi und Namibia. Nicht alle Ländergruppen
starten gleichzeitig.

Zu Beginn des Einsatzes steht ein gemeinsames
Orientierungsseminar vor Ort. Einführung in die Arbeits – und Lebensrealität
des Gastlandes lässt sich schließlich am besten hautnah praktizieren. Auch dem
Erlernen eines soliden Grundgerüstes der Landessprache des Gastlandes soll im
Orientierungsseminar Raum gegeben werden.

Der Freiwilligeneinsatz bei den Partnerorganisationen
beginnt direkt im Anschluss an die gemeinsame Orientierung im Land.

Der Auslandseinsatz dauert in den meisten Fällen 12 Monate
und umfasst die Mitarbeit bei der gastgebenden Partnerorganisation im Umfang
der landesüblichen Wochenarbeitszeit. Während des Einsatzes stehen den
Freiwilligen etwa 4-5 Wochen Jahresurlaub zur persönlichen Ausgestaltung zu.
Unterbrochen wird die Mitarbeit durch die Teilnahme an einem gemeinsamen
einwöchigen Zwischenseminar in einer zentralen Seminarstätte der Projektregion.

 

In einigen Einsatzstellen arbeiten die Freiwilligen zu zweit
zusammen. Andere Projektpartner nehmen nur einen solivol Freiwilligen auf, beschäftigen
aber manchmal weitere europäische Mitarbeiter*innen aus anderen
Entsendeprogrammen.

 

Den Freiwilligen steht während ihres Einsatzes in der Regel
eigens angemieteter oder von den Partnerprojekten gestellter Wohnraum zur
Verfügung. Der Wohnkomfort entspricht einfachem Standard.

 

Die artefact Programmbetreuer*innen halten von Glücksburg
aus Kontakt zu den Freiwilligen, sind Ansprechpartner, home office und
Berater*innen in besonderen Lebenslagen. Jede Einsatzstelle im Gastland
bestimmt eine*n Mentor*in als spezielle Kontaktperson für die Freiwilligen vor
Ort. In einigen Regionen arbeitet artefact zudem mit Regionalbetreuer*innen
zusammen, die jeweils innerhalb des Landes für die Betreuung der solivol Gruppe
zuständig sind.

 

Nach 12 Monaten Arbeitseinsatz in Ostafrika treffen sich
alle Teilnehmer*innen nochmals in Glücksburg zu einem gemeinsamen
Abschlussseminar. Im sogenannten Rückkehr Seminar steht die Auswertung und
Reflexion des Freiwilligenjahres im Vordergrund.

Erfahrungsaustausch und Reflexion interkultureller
Begegnungen fließen ein in den Ausblick auf Perspektiven der Rückkehr. Die
Teilnehmer*innen erarbeiten sich Handwerkszeug für die Einbringung ihrer
persönlichen Erfahrungen in soziale Zusammenhänge ihrer Lebenswelt in Deutschland.

 

Das Programmangebot von solivol wird abgerundet durch  Unterstützung der Rückkehrer*innen beim
Weitertragen ihrer Erfahrungen und bei der Entfaltung entwicklungspolitischen Engagements über den zeitlichen Rahmen der Entsendung hinaus.

artefact fördert Netzwerkbildung unter Rückkehrer*innen und Partnern im Süden und Norden.

 

Rückkehrer*innen werden zur Mitwirkung an der Gestaltung und Fortentwicklung des Entsendeprogramms solivol eingeladen. Der Einbezug
ehemaliger Freiwilliger in die Vorbereitung neuer Ausreisejahrgänge trägt zur Bereicherung und Qualitätssicherung des Programms bei.

 

Mit Solivol in Afrika:
Ein Jahr wie kein Zweites